Krankenhausmanagement

a) Kurzer Überblick über ausgewählte Problembereiche

b) Dienstleistungen für die Gesundheitswirtschaft


a) Dienstleistungen für die Gesundheitswirtschaft der Zukunft. Ist auch ihr Krankenhaus für die Anforderungen und den Wettbewerb vorbereitet?

Steigende Kosten wie auch der im internationalen Vergleich (OECD- Gutachten 1999 und 2002 und eHelthCare Kongress Oktober 2002 in Zürich) auffällige Mangel an Qualität der medizinischen Versorgung zählen zu den drängendsten Problemen, die es in unmittelbarer Zukunft in unserem Gesundheitswesen zu lösen gilt, so Karl Lauterbacher, Direktor des Instituts für Gesundheitsökonomik Köln in seinem Gutachten von 1999 „Informationstechnologien im Gesundheitswesen“ für die Friedrich Ebert Stiftung, das auch Anfang 2003 weiterhin nichts von seiner Aktualität eingebüßt hat. Auch der Krankenhausreport 2002 stellt in seinen Ausführungen zum Wettbewerb in der Gesundheitsversorgung: Funktionsbedingungen, Wirkungsweise und Gestaltungsbedarf fest: „Das deutsche Gesundheitswesen krankt seit längerem an gravierenden Versorgungsmängeln, Qualitätsdefiziten und Finanzierungsproblemen“ (Dieter Cassel,2003,Krankenhausreport 2002). Vor allem in der Verpflichtung zur Qualitätssicherung nach SGB V §135a Abs. 2 gibt es immer noch Schwachstellen. Die Diskussionen sind dabei von zwei Themen geprägt. Auf der einen Seite die steigenden Ausgaben bei gleichzeitig wachsenden Finanzierungsengpässen auf der anderen Seite die Über-, Unter- und Fehlversorgungen so der Sachverständigenrat für die Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen 2001.Weiterer Handlungsbedarf ergibt sich aus dem im Juni 2000 vom Europäischen Rat beschlossenen Aktionsplan eEurope 2002.

Derzeit kämpfen Krankenhäuser und andere Organisationen (Reha etc) der Gesundheitswirtschaft an vielen Fronten

  • Zu beobachten ist ein enormer Kostendruck, der nur durch die konsequente Optimierung der Prozesse unter Einsatz eines, optimierte Prozesse und zeitnahes Controlling zu begegnen ist.
  • Im Zuge der Gesundheitsreform stehen umfassende Veränderungen an, doch die rechtliche Situation ist oft unklar. Und schon jetzt wird deutlich, dass viele dieser Veränderungen nach absehbarer Zeit modifiziert werden dürften - ein Ende der Reformen ist nicht in Sicht.
  • Die eingesetzten IT-Systeme sollten die Prozesse effizient unterstützen und flexibel an neue Vorgaben und Anforderungen anzupassen sein - das gilt für Systeme zur Unterstützung des Melde-, Beitrags- und Leistungswesens ebenso wie für Krankenhausinformationssysteme. Doch meist trifft man hier auf "historisch gewachsene", veraltete IT-Landschaften, die nur mit hohem Aufwand zu ändern sind.
  • Leistungserbringer wie zum Beispiel Akut- und Reha-Kliniken müssen sich weiteren Aufgaben stellen, z.B. dem Aufbau von Qualitätsmanagement sowie der Einführung eines an Haupt- und Nebendiagnosen orientierten Leistungserfassungs- und Abrechnungssystems (DRG) - das alles vor dem Hintergrund wachsender Personalknappheit und schlechterer finanzieller Möglichkeiten.

Gerne helfen wir ihnen bei der Lösung dieser Aufgaben.


b) IOP Dienstleistungen für die Gesundheitswirtschaft

Das IMO - Institut zur Modernisierung von Wirtschafts- und Beschäftigungsstrukturen GmbH kann eine langjährige erfolgreiche Beratungspraxis vorweisen. Das Team verfügt über ein breites Spektrum ökonomisch, sozialwissenschaftlich und psychologischer Kompetenzen, die im Institutsbereich IOP: Informationstechnologie, Organisation und Personal für die Gesundheitswirtschaft durch Fachberater in regionalen und internationalen Kooperationen unterstützt werden. Unser interdisziplinäres Team arbeitet mit einen differenzierten, validen Forschungsinstrumentarium, das auf die unterschiedlichen Analyseebenen abgestimmt ist. Das Leistungsspektrum umfasst Dienstleistungen mit dem Schwerpunkt, Personal- und Organisationsentwicklung im Spannungsfeld des Einsatzes neuer Informationstechnologien in der Gesundheitswirtschaft.

1. Informationstechnologien und Telemedizin

Um für die Anforderungen der Zukunft gerüstet zu sein, sind Prozesse und Abläufe durch innovative Informationstechnologien (KIS; RIS; PACS; EPA) zur Unterstützung und Optimierung von Leistungsprozessen neu zu strukturieren. Eine weitsichtige Planung und Steuerung beinhaltet immer auch die Berücksichtigung der beteiligten Berufsgruppen und Schnittstellen im Krankenhaus und der verschiedenen Abteilungssysteme. Das Institut kennt den Markt in Deutschland und ist mit IT-Partnern darauf spezialisiert, bedarfsgerechte, optimale und kostengünstige Lösungen zu finden. Wir helfen die eingesetzten oder geplanten IT- Systeme effizient an die Prozesse anzubinden und flexibel an neue Vorgaben und Anforderungen anzupassen. Die Beratung erfolgt unabhängig, kompetent und professionell von der Planung bis zur erfolgreichen Implementation. Auf Wunsch übernimmt das Institut auch die Projektleitung für die Umsetzung mit dem IT Dienstleister ihrer Wahl.

Leistungsspektrum:

  • Lösung von Schnittstellenproblemen durch Funktions- und Leistungsanalysen
  • Durchführung von Prozess Performance Analysen bei der PACS Planung und Einsatz von Quickteststandards
  • Konzeptualisierung und Umsetzung telemedizinischer Netzwerke (z. B. Radiologie, Kardiologie)
  • Konzeptualisierung und Umsetzung des Einsatzes von Monitorringsystemen (z. B. EKG oder Diabetes) über Medical Service Center

2. Organisation und Management

Der Druck auf die Krankenhäuser wächst, neue Gesetze und erhöhter Druck zur Wirtschaftlichkeit erfordern umfangreiche Maßnahmen. Das Institut berät und unterstützt sein Kunden von der Analyse über die Umsetzung bis hin zur Evaluation.

Leistungsspektrum:

  • Qualitätsmanagement EFQM, KTQ, ISO 9001:200
  • Unterstützung bei der Erstellen ihres Qualitätsberichtes
  • Definition und Beschreibung klinischer Pfade und Kernprozesse
  • Workflowanalyse und Unterstützung bei der Optimierung von Prozessen
  • Entwicklung von Kooperationsmodellen im Rahmen der integrierten Versorgung
  • Strukturanalysen und Planungen z. B. DRGs
  • Best Practice und Benchmark

3. Personal und Personalentwicklung

Krankenhäuser benötigen heute mehr denn je Personal, das sich durch eine hohe Lern- und Veränderungsbereitschaft auszeichnen. Personal optimal einzusetzen und weiterzubilden ist auch unter Effizienzgesichtspunkten eine aktuelle Anforderung. Die praxisbewährten Methoden des Instituts in den Bereichen Personalmanagement und Personalentwicklung unterstützen gezielte Umstrukturierungs- Problemlösungs- und Verbesserungsmaßnahmen. Wir bieten Ihnen passgenau Personalentwicklung für Ihre Organisation.

Leistungsspektrum:

  • Personalbedarfsanalysen und -prüfungen
  • Personaleinstellungsberatung (Assessmentcenter und Bewerberauswahl)
  • Qualifikationsprofilentwicklung
  • Personalentwicklung

Ansprechpartner IMO www.imo-institut.de

Beispiel PACS

Eine Ergebnis Prozess Performance Analyse aus Zuweiser- Sicht zeigt: Der primäre Effekt von PACS liegt in der Verkürzung des Untersuchungs- Befundungsprozesses. Es wurde nachgewiesen das der Anteil der innerhalb der ersten vier Stunden nach Untersuchung zur Verfügung stehenden freigegebenen geschriebenen Befunde von ehemals 0 auf 25-50% aller Leistungen gesteigert werden konnte. Eine Ergebnis Kosten Analyse auf ABC Basis zeigt auch die ökonomischen Potentiale auf: Die Kosten Standard- Röntgen pro Leistung in einem Krankenhaus mit Schwerpunktversorgung sind je Leistung um 10% zu reduzieren. Das gleiche gilt für CT. Die Gesamtkosten eines 24 Stunden Tages sind so erheblich zu reduzieren

LINKLISTE (Bitte beachten Sie unsere Rechtshinweise)

Einen guten Überblick über die Telematik in der Gesundheitswirtschaft mit dem Schwerpunkt NRW gibt es beim Zentrum für Telematik in der Gesundheitswirtschaft www.ztg-nrw.de

Bitte beachten Sie auch die folgenden Seiten:

www.ontaris.de
www.portavita.nl
www.cerner.de